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2. Tagung: Modernes Staatsverständnis17./18. Oktober 2014 | Worms, Römerstraße 76 Wegen ihrer Funktionalisierung und ihres Missbrauchs im 20. Jahrhundert ist Luthers sogenannte Zwei-Regimenten-Lehre vielfach in Misskredit geraten. Um ihr historisch gerecht zu werden, gilt es, ihr Werden, ihr theologisches Anliegen und ihre Wirkungsgeschichte sorgfältig zu untersuchen. Dabei ist hinsichtlich der Wirkungsgeschichte besonders darauf zu achten, wie Luthers sündentheologisch geprägtes skeptisches Menschenbild und sein Verständnis der Obrigkeit als Schutzinstanz vor dem Wüten der Sünde zusammenhängen. Danach soll der Versuch unternommen werden, die Nachwirkung des skeptischen Menschenbildes in der Entwicklung moderner Staatstheorien nachzuzeichnen. Eine zeitgemäße Konfrontation hat schließlich danach zu fragen, ob das Gewaltmonopol des Staats auf Dauer ohne konstitutiven Gottesbezug der Verfassung legitimiert werden kann. Der erste Veranstaltungstag stand unter dem Thema Reformatorischen Verständnis von Staat und Obrigkeit; der zweite Veranstaltungstag widmete sich dann den Protestantischen Realisierungen. Impressionen von der Tagung
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